Josip Heit: Frieden, Freiheit und Völkerverständigung sind unser höchstes Gut

Josip Heit: Frieden, Freiheit und Völkerverständigung sind unser höchstes Gut

Josip Heit GSB, GSB Gold Standard Corporation, im Interview zum Thema Frieden

Der Zusammenbruch der Sowjetunion vor 30 Jahren brachte Millionen Menschen Freiheit und Frieden. Gorbatschows Konzept von Glasnost und Perestrojka – Transparenz und Umbau der sowjetischen Staatsordnung – wurde vom Westen gefeiert. Es war die Zeit des Wandels und der gegenseitigen Annäherung. Präsident Michail Gorbatschow trat in der Abfolge nach gescheiterten Reformversuchen zurück.

Im ersten und einzigen Referendum in der Geschichte der Sowjetunion am 17. März 1991 hatten sich noch 76 % der Wähler in neun teilnehmenden Unionsrepubliken für den Weiterbestand einer reformierten Union ausgesprochen, doch der Wandel der Zeit war nicht aufzuhalten. Hierzu sagte der bekannte Wissenschaftler und Politiker Stanislau Schuschkewitsch: „Vielen war klar, dass die UdSSR nach dem Putschversuch im August 1991 bereits zerfallen war, sie fürchteten sich jedoch davor, das auch auszusprechen.“
Am 25. Dezember wurde die sowjetische Flagge 1991 am Moskauer Kreml eingezogen. Der 26. Dezember 1991 gilt offiziell als das Ende der Sowjetunion, des ersten kommunistischen Staates, der rund 70 Jahre existiert hatte.

Die verkrustete Planwirtschaft und fehlende Wirtschaftsreformen, niedrige Öl- und Gaspreise sowie hohe Rüstungsausgaben hatten das Land ruiniert. Zwar versuchte der Reformer Gorbatschow mit seiner Politik der Perestroika (Umgestaltung), das Land zu erhalten. Doch musste der Friedensnobelpreisträger zuschauen, wie nach den baltischen Staaten eine Republik nach der anderen ihre Unabhängigkeit erklärte.

Eine Umfrage des staatlichen Meinungsforschungsinstituts Wziom zum 30. Jahrestag des Endes der UdSSR zeigt, dass die Menschen sich vorrangig an soziale Sicherheit, Stabilität und den Großmachtstatus im Kommunismus erinnern.

In diesem Zusammenhang wurden in einer Umfrage Wirtschaftslenker befragt, was Frieden heute bedeutet. Hierzu sagte Josip Heit, Vorstandsvorsitzender GSB Konzerngruppe, wie er Frieden definiert, besonders vor dem Hintergrund aktueller Konflikte, unter anderem in Osteuropa:

Josip Heit: „Frieden ist allgemein definiert als ein heilsamer Zustand der Stille oder Ruhe, als die Abwesenheit von Störung oder Beunruhigung und besonders von Krieg. Deshalb kann man Frieden im heutigen Sprachgebrauch als allgemeinen Zustand zwischen Menschen, sozialen Gruppen oder Staaten, in dem bestehende Konflikte in rechtlich festgelegten Normen ohne Gewalt ausgetragen werden bezeichnen! Ich persönlich sehe im Frieden einen Zustand in der Beziehung zwischen Völkern und Staaten, der welchem Krieg zur Durchsetzung von Politik ausgeschlossen wird.“

Herr Heit, wie soll man den heutigen Konflikten in Osteuropa begegnen?
Josip Heit: „Nun lassen Sie mich mit den Worten den großen George Washington, dem ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika antworten: Wer auf den Krieg vorbereitet ist, kann den Frieden am besten wahren!“

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